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Donnerstag, 26 Mai 2011, "ES GEHT UM DICH!" – Gesundheitsprogramm bei Freudenberg NOK Mechatronics in Pécel

In Zusammenarbeit mit der Europäischen Gemeinschaft hat die ungarische Regierung 2011 im Rahmen des neuen Széchenyi Plans ein Programm zur Förderung der Gesundheit an Arbeitsplätzen (TÁMOP 6.1.2.) ausgeschrieben. Das Programm verfolgt unter anderem das Ziel, Unternehmen zu motivieren ein langfristiges, unternehmenseigenes Gesundheitsprogramm zu erarbeiten. Erfahren Sie mehr ...

Montag, 12 Juli 2010, Artikelveröffentlichung aus der Website „Drivingvisionnews.com"

Freudenberg NOK Mechatronics (FNM) wurde 2002 als Joint Venture zwischen der deutschen Unternehmensgruppe Freudenberg und der NOK Corp. gegründet. Das Unternehmen ist ein Entwicklungspartner und Lieferant mechatronischer Lösungen für die Automobilindustrie und entwickelt mit seinen flexiblen Flachleitertechnologien und Verbindungstechniken individuelle und innovative Produkte. Die Integration von Funktionen wie Antennen, Schaltern, Heizungen, Sensoren und Beleuchtung bietet eine Vielzahl von Vorteilen im Vergleich zu konventionellen Lösungen:

  • Geringer Platzverbrauch
  • Gewichtsersparnisse
  • Flexibles, individuelles Design
  • Höhere Qualität durch weniger elektrische Schnittstellen
  • Einfachere Montage von Untermodulen
  • Kostengünstigere Lösungen

Kernkompetenzen 3D-CAD-Design

Durch die Einführung innovativer LED-Lichtsysteme in die Serienproduktion im Lauf der vergangenen Jahre ist die Gestaltung von Scheinwerfern und Rückleuchten immer komplexer geworden. Daher erfordern diese Anwendungen einen vollständig softwarebasierten Entwicklungsprozess (mit einer Schnittstelle zum Kunden).

Bei einem konsistenten 2D-/3D-CAD-Prozess kann die Zulassung des Endprodukts über eine Designregelprüfung erfolgen. Darüber hinaus kann die Montage im CAD-System simuliert werden, wodurch die Entwicklungszeit verkürzt wird und kostenintensive Konstruktionsänderungen vermieden werden können.

Flex-Material 
Die Basis der Beleuchtungsprodukte ist eine auf eine Aluminiumplatte laminierte flexible Leiterplatte (Flexible Printed Circuit – FPC). Das Standardausgangsmaterial ist eine PEN-Folie (Polyethylennaphtalat), die in kostengünstigen Rolle-zu-Rolle-Verfahren verarbeitet wird.

Für Scheinwerferanwendungen mit höheren Betriebstemperaturen hat FNM in Zusammenarbeit mit einem Partner ein Ausgangsmaterial für den Hochtemperaturbereich (HT PEN) entwickelt. Dieses neue HT-PEN-Material ist für eine maximale Betriebstemperatur von 130°C ausgelegt und wird damit den Anforderungen der meisten Außenbeleuchtungsanwendungen gerecht.

Verbindungstechnologien
Bleifreies Löten. Die „Flex-on-Aluminum“-Technologie mit PEN als Ausgangsmaterial wird bereits seit vier Jahren in der Serienproduktion eingesetzt. Aufgrund der EU-Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (2002/95/EG) müssen jedoch neue Programme mit bleifreien Lötprozessen entwickelt werden. Bleifreie Lötpasten haben eine höhere Schmelztemperatur. Daher ist das Prozessfenster für flexible Ausgangsmaterialien kleiner.

Durch die statistische Versuchsplanung (Design of Experiments, DOE) konnte FNM Schlüsselparameter und das Profil des Reflow-Prozesses optimieren. Somit entsprechen alle Lötverbindungen im Rahmen von Design- und Prozessprüfungen der Richtlinie IPC-A610.

Produkt- und Prozessinnovation – Extragroße Tagfahrleuchten

Die Gestaltung von Beleuchtungen wie Tagfahrlicht oder Fahrtrichtungsanzeiger erfordert spezielle Formate in immer größerem Umfang. Als Folge davon können die in der Produktion verwendeten Standardblechgrößen nicht mehr eingesetzt werden oder sind nicht wirtschaftlich genug für die Serienfertigung. FNM hat Fertigungsprozesse entwickelt, die den gegenwärtigen Kundenanforderungen entsprechen. Die Produktpalette des Unternehmens umfasst extragroße SMD-montierte Tagfahrleuchten bis zu 900 mm ohne Falze.

Die Herstellung extragroßer Beleuchtungseinheiten mit sehr geringen Toleranzen, die aufgrund der optischen Systeme (LED, Reflektor, Linse etc.) notwendig sind, stellt wiederum eine Herausforderung dar. FNM verwendet Laserverfahren zum Schneiden von Referenzbohrungen in die FPC-Platte. Diese Referenzbohrungen sind zur Einhaltung der geringen Toleranzen bei den folgenden Verfahrensschritten erforderlich. Je nach Anzahl der Referenzbohrungen kann die Toleranz eines Produkts mit einer Gesamtlänge von 500 mm zwischen ± 0,2 mm und ± 0,37 mm (Flex-on-Alu mit LEDs) eingestellt werden. Neben den Toleranzen bietet das Laserschneidverfahren zwei weitere Vorteile: Die Zahl der Referenzbohrungen hat nur einen geringen Einfluss auf die Verfahrenskosten – dank flexibler PEN-Materialien ist ein hoher Durchsatz in der Serienproduktion möglich.

Fertigungskonzepte
Die Unternehmensstrategie von FNM liegt in der Optimierung bereits bestehender Prozesse zur Fertigung von Beleuchtungsprodukten zur kontinuierlichen Produktivitätsverbesserung. Darüber hinaus entwickelt FNM vollständig neue Fertigungskonzepte für mechatronische Produkte, die zukünftige Anforderungen erfüllen.

Produktion geringer Stückzahlen:
Der Schwerpunkt bei Modellreihen mit geringen Stückzahlen liegt auf der Reduzierung der Werkzeugkosten bzw. auf dem Einsatz werkzeugloser Fertigungsverfahren. Durch den Einsatz von Laserstanz- und Laserschneidverfahren sowie kleiner Aluminiumstanzwerkzeuge für LED-Versteifungen können die Werkzeugkosten insgesamt verringert werden.

Produktion hoher Stückzahlen:
Wenn ein Beleuchtungsdesign (z. B. Tagfahrlicht) für mehrere Modellreihen verwendet wird und sich dabei nur die Gesamtlänge des Produkts oder die LED-Technologie ändert, durchläuft das Design eine entsprechende Statusänderung.

„From flat wiring to mechatronics." 

Die Umsetzung basiert auf YAML Joomla! (JYAML) und YAML